Agnes Toth, This is my blood, 2006, Öl auf Leinwand, 139 x 75 cm

Das Werk ist zugleich eine Ars Poetica. Es repräsentiert meine Beziehung zur Malerei – Blut ist gleichzeitig die Ölfarbe, das bedeutet, dass beide eins sind. Das Bild erklärt auch, wie ein Künstler sein ganzes Leben für diesen Beruf hingibt. Ich wollte ein Bild schaffen, das hypnotisierend wirkt, das starke Energie ausstrahlt und den Betrachter anzieht. Das Glas in der Mitte ist ruhig, ohne Schattierungen, es ist ein Symbol für wahre Reinheit. Aus den anderen Gläsern ergießt sich Wein/Blut und bildet einen großen roten Fleck. Die Figur in der Mitte zeigt auf diesen roten Bereich, als ob sie andeuten wollte, dass es ihr Blut sei, in Wirklichkeit ist ihr Blut noch im mittleren Glas. Ich möchte zeigen, dass man den Betrachter durch Manipulation leicht verwirren kann. Wir müssen jedoch fähig werden, klarer zu sehen, damit wir selber die Wirklichkeit sehen und nicht, was uns vorgegeben wird.

[ Agnes Toth ]

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An Laphan, Lesser, 2011, Video, 3.46 Min.

Er küsst einen Aussätzigen, flüstert ihm die Erkenntnis ins Ohr, wäscht ihn, heilt ihn. Er macht ihn zum minderen Bruder. Er lehrt ihn vollendeten Gehorsam. Eine Annäherung an den Franziskus-Mythenkreis. Eine Studie über die Gefügigkeit des Menschen, zur Essenz des Werkzeugs und dem Franziskus’schen Konzept des ‚Kadavergehorsams‘.

[ An Laphan ]

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Bianca Patricia, JULIA, 2011, Fotografie, 120 x 160 cm

Der Konzeption der Foto-Serie JULIA liegt der Glaube jeder Art als identitätsstiftendes und manipulatives Instrument der Gesellschaft zugrunde. Jeder von uns glaubt an etwas und der Glaube wird oft zum Fetisch und zur Besessenheit, ohne dass wir es selbst erkennen. Mit dem Glauben legen wir die Eigen-Verantwortung ab und werden zu Fremden, zum Eigentum von Ideen, zu einem Element des kollektiven Wahnsinn. Wir beten diverse Ideologien und Werte an, wir sind Produkte fremder Fantasien und Begierden, und glauben es seien unsere Eigenen.

In der vorgestellten Fotografie aus der Serie „JULIA“ bleibt es unklar, ob die Person gerade dabei ist, sich von ihrem Glauben zu befreien oder diesen anzunehmen. Das bleibt ambivalent und als Projektionsfläche für den Betrachter verfügbar.

[Bianca Patricia]

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Christine Tanqueray, Little boy, 2010, Installation, Neonlicht, Holz, 320 x 200 cm

An die Kleinen, die Süßen, die Spitzbuben dieser Welt, die Prinzessinnen und Wimpernklimperinnen, die Mädchenmädchen und Zuckerschnuten. An die Spieler, Charmeure, schelmisch Grinsenden. An die Verführer und Verlocker und an die Herzensbrecher! An alle Hände-vor-die-Augen-Halterinnen, Davonlaufer und Schwanzeinzieher, die Kopf-in-den-Sand-Steckerinnen. An all die tickenden Zeitbomben in uns: Zieht den Stecker, bevor es knallt!

Little boy nannten die Amerikaner die allererste Atombombe, die am 6. August 1945 auf Hiroshima niederging, Fat Man die zweite auf Nagasaki drei Tage später. Undschuldsweiss und neonkalt ist das trojanische Pferd heute, aalglatt und undurchsichtig kommt es daher. So Gefährlich!

[ Martina Kigle ]

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Ervil Jovkovic, YAD, 2010, Siebdruck auf Polaroids (Einzelmaße 8,8 x 10,7 cm)

Die Hand ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Körpers. Der Mensch – obwohl oft als „Augentier“ bezeichnet – ist in vielen Belangen auf seinen haptischen Erfahrungsschatz angewiesen. Nicht umsonst zeigt sich ein wesentlicher Unterschied zu unseren nächsten Verwandten (den Menschenaffen) in der Gestalt der Hände. Außerdem sind unsere Hände unentbehrlich für die meisten Herausforderung des Alltags und des Berufslebens und somit eine wichtige Komponente bei der Umsetzung von Ideen. Darüber hinaus ist das Greifen für uns so wichtig, dass wir stets bestrebt sind, alles zu begreifen.

In vielen Glaubenssystemen, einschließlich Judentum, Christentum und Islam wird die Hand aber auch mit göttlicher Kraft verbunden. So heißt es zum Beispiel im 5. Buch Mose (Verkündung der Zehn Gebote) „Denk daran als du in Ägypten Sklave warst, hat dich der Herr, dein Gott, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm dort herausgeführt“ (Deuteronomium 5:15). Somit wird hier die Hand zum Symbol für die schaffende, gestaltende, bildende, ordnende und zeugende Kraft Gottes.

[Ervil Jovković ]

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Fiorito & Fluturel, Das Fest, 2010, Leuchtkasten, 80 x 120 cm

„Das Fest“ ist eine Fotoarbeit mit erzählerischem Charakter. Es verwickelt den Betrachter in einen Dialog. Auf den ersten Blick wirkt die Fotografie wie zufällig geknipst, ein rätselhafter Augenblick aus einem größeren Zusammenhang. Auf den zweiten Blick wird die konstruierte und theatralische Inszenierung offensichtlich. Wahrheit und Lüge, Sein und Schein fließen ineinander. Fragen werden aufgeworfen. Hier verschmelzen Elemente der Fotografie mit denen des Films und der Malerei. Der Leuchtkasten gibt dem Bild einen ganz eigenen Status: Er ist weder Projektion auf der Wand noch gerahmtes Bild an der Wand und doch irgendwie beides – Bild im Raum.

[ Fiorito & Fluturel ]

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Hana Kim, Glauben und Nicht-Glauben, 2011/12, Öl auf Leinwand, 220 x 180 cm

Die Komposition thematisiert „Glauben und Nicht-Glauben“ in der malerischen Auseinandersetzung des Kontrastes Schwarz und Weiß. Die feinen Übergänge und Farbverläufe stehen für den Prozeß des Nicht-Glaubens, der zum Glauben wird. Die wellenförmigen Farbflächen verweisen auf Wasser oder das Meer und damit gleichzeitig auf dessen Symbolik im religiösen Kontext. „Glauben und Nicht-Glauben“ bezieht sich auch auf die biblische Geschichte vom sinkenden Petrus aus dem Evangelium Matthäus, 14, 22-33, als Jesus Petrus befiehlt über das Wasser zu laufen. Er droht zu versinken, als er aus Angst zu zweifeln beginnt. Jesus streckt ihm die Hand entgegen und zieht ihn aus dem Wasser. Jesus fragt ihn, warum er gezweifelt habe.

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Maurizio l’Altrella, Donkey Mother, 2011, Öl auf Leinwand, 120 x 120 cm

Donkey Mother ist die Personifizierung der Religion, betrachtet als allgegenwärtige “great mother“ des Menschengeschlechts. Tatsächlich verspüren die Menschen stets das Bedürfnis nach einer übergeordneten Spiritualität und versuchen ihrem Leben einen Sinn zu geben, indem sie Zuflucht suchen in der Vorstellung von einem ewigen Leben. Beinahe verzweifelt klammern sie sich an den Mutterschoß aus Philosophien und Glaubensvorstellungen, die sie einhüllen und umgeben mit der Idealisierung einer guten Gottheit, die sie liebt, führt und unterstützt, Fehler bestraft und die sie jederzeit wieder annimmt. Diese übergroße, göttliche und unsterbliche Gegenwart ist überall, sieht und kontrolliert alles, sie ist beruhigend und einengend zugleich. Donkey Mother – der Esel steht dabei sinnbildlich für Unermüdlichkeit und Beständigkeit, aber gleichzeitig auch für Beschränktheit und eine Liebe, die keine Luft zum Atmen lässt – personifiziert die Haltung von religiösen und spirituellen Mächten, die einerseits einen Weg für ein sinnvolles menschliches Lebens aufzeigen, es andererseits aber durch eine Reihe von Regeln und Dogmen zügeln. In diesem Fall hat Intellektualität keinen Raum, sich zu entfalten und spürt, dass sie sich emanzipieren und abnabeln muss.

[ Maurizio L ́Altrella ]

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Sonja Toepfer, überall + hier, 2011, Loop, HD, 4 Min.

Sie stehen in Asche gehüllt, die Ordensfrau, der Ordensmann. Der Ton eines schlafenden Menschen, geschnitten im Rhythmus ihrer Bewegungen. Man erkennt nicht, ob die Darsteller die Asche abschütteln wollen, ob die Asche auf das Haupt gestreut wird. Die Eigenschaft des Materials Asche wird für Momente festgehalten, in der detailreichen Vergrößerung. Die Bildramaturgie zielt auf die dialektische Symbolkraft der Asche: „In Sack und Asche gehen“, um Schuld einzugestehen und zu zeigen, als Zeichen der Buße: „Asche auf mein Haupt“, als Zeichen der Vergänglichkeit und des Todes „Asche zu Asche“ oder als Abschluss einer Angelegenheit, Auferstehung, Selbstbesinnung „Phönix aus der Asche“

[ Sonja Toepfer ]

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Der Tanz des Glaubens um des Schicksals Idylle


Vom 19.Januar bis zum 25.Februar 2012 präsentiert die Münchner Galerie Stephan Stumpf die Themenausstellung „Der Tanz des Glaubens um des Schicksals Idylle“ ,die sich mit der Glaubensvielfalt in unserer modernen Gesellschaft auseinander setzt. Vorgestellt werden zehn zeitgenössische künstlerische Positionen, die das Verhältnis von Gesellschaft und Glauben, das Nebeneinander verschiedener Religionen und Glaubenserscheinungen, reflektieren.

Glauben heißt „etwas für wahr halten.“ Glaube bezeichnet auch das „Vertrauen in etwas“, sei es im Kontext religiöser Überzeugungen oder jenseits dieser. Woran glauben wir heute? Ist Glaube das Ergebnis existenzieller Ängste? Ein Weg zum Glück? Ein idyllisch anmutendes Konstrukt für das, was wir nicht begreifen. Und, wenn wir den Glauben abstreifen, glauben wir dann an nichts? Oder haben wir nicht längst einen Ersatz dafür in einer hoch-technologisierten Gesellschaft gefunden? Die Zahl derer, die ihren Glauben im Rahmen einer Institution ausüben schwindet, das Interesse an Erlebnisreligiosität steigt. Wissenschaftler sehen uns längst in der postsäkularen Gesellschaft angekommen. Die Künstler und Künstlerinnen der Ausstellung wenden sich diesen komplexen Fragestellungen kritisch, dokumentierend auf ganz persönliche Weise zu.
Die teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen wurden über einen europaweiten für alle Medien offenen Wettbewerb ausgeschrieben:

Agnes Toth, An Laphan, Bianca Patricia, Christine Tanqueray, Ervil Jovkovic, Fiorito & Fluturel, Hana Kim, Maurizio L’Altrella, Sonja Toepfer, Verena Haegler.

Ein Begleitprogramm mit Podiumsdiskussion und Lesung wird die Reflexion weiter vertiefen.Die Ausstellung richtet sich an eine breite kunstinteressierte Öffentlichkeit, möchte aber auch zum Austausch von Kunst – und Kulturschaffenden untereinander, und mit Glaubensvertretern beitragen.

Kuratorin: Stephanie Lyakine-Schönweitz/ Idee und Konzeption: Stephan Stumpf und Stephanie Lyakine-Schönweitz

Begleitprogramm

10.02.2012, 19 Uhr Kunst(aus)lesung
„Der Thoraschreiber“ mit dem jiddisch-russischen Schriftsteller Alexander Kostinskij.
Dazu werden ausgewählte Werke der Ausstellung „Der Tanz des Glaubens um des Schicksals Idylle“ von der Kuratorin Stephanie Lyakine-Schönweitz vorgestellt. „Der Thoraschreiber“ ist eine der schönsten Geschichten des großen jiddisch-russischen Erzählers, die davon handelt, dass zum rechten Leben das Mitgefühl gehört. Wer kein Herz für den Nächsten hat, kann nicht vor Gott bestehen – selbst die heiligen Zeilen des Thoraschreibers werden dann unsichtbar.

Seit 1992 lebt Alexander Kostinskij in München, wo er neben seiner Arbeit als Buch- und Theaterautor auch als Rundfunksprecher, Illustrator seiner eigenen Bücher, Zeichner, Maler und Märchenerzähler tätig ist.

Sein Großvater hatte ihn gelehrt: Ein Leben ohne Märchen und Witze ist wie Suppe ohne Salz. Womit Alexander Kostinskij im besten Sinne die Traditionen jüdischer Märchenerzähler fortführt und seit fast 20 Jahren mit seinen Erzählungen auf Festivals in München, im In – und Ausland vertreten ist. (Information zum Erzähler unter: http://www.alexander-kostinskij.de) Eintritt: 5 €/ ermässigt 4 €. Reservierung per E-Mail: steffi_schoenweitz@web.de oder telefonisch unter 0173 3624785

25.02.2012, 19 Uhr „Die Gretchenfrage! Glaube und Religion als Thema zeitgenössischer Kunst“

Podiumsdiskussion zur Ausstellung „Der Tanz des Glaubens um des Schicksals Idylle“ mit der Kuratorin der Ausstellung, Künstlern und Künstlerinnen der Ausstellung und mit Kirchenvertretern.Der Eintritt ist frei

The competition winner Agnes Toth 

Agnes Toth (geboren in Ungarn) lebt und arbeitet in Großbritannien. Sie studierte Kunst an der Akademie der Bildenen Künste Budapest und am University College Falmouth. Im Zentrum ihrerer Malerei steht die Auseinandersetzung mit Dichotomien: Spannung und Ruhe, Harmonie und Disharmonie. Sie beschäftigt sich mit der Ambivalenz der Individuen und dem Verhältnis des Menschen zu seiner komplexen Umwelt.

Agnes Toth (born in 1981 in Hungary) lives and works in the UK. She studied art at the Hungarian Academy of Fine Arts in Budapest and at the University College Falmouth. She is interested in the painting’s dichotomy such as calmness and tension, harmony and dischord. Her topics refer to the duality of individuals and the relationship between human and the complexity in the world.

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The competition winner An Laphan

An Laphan (geboren 1990) lebt und arbeitet in Landshut und München. Seit 2010 studiert er Medienkunst bei Prof. Klaus vom Bruch an der Akademie der Bildenden Künste in München. Malerei, Kurzfilme, Musikvideoarbeiten und Soundtrack-Kompositionen bilden den künstlerischen Schwerpunkt des Videokünstlers.

An Laphan (born 1990) lives and works in Landshut and Munich. He has been studying Media Art with Prof. Klaus vom Bruch at the Academy of Fine Arts in Munich since 2010. The video artist’s works are mainly focused on short film, music videos clips and soundtrack composing.

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The competition winner Bianca Patricia

Bianca Patricia lebt und arbeitet in München. Sie studierte an der Kunsthochschule Köln, an der Tokyo National University of Fine Arts und der Akademie der Bildenden Künste München. Sie arbeitet in den unterschiedlichen Techniken und Medien wie Fotografie, Malerei und Installation. In ihren inszenierten Fotoarbeiten verfolgt sie einen konzeptionellen Ansatz. Themen wie normierte Identität, Tradition und Spirtitualität werden von ihr in aufwendigen Arbeitsprozessen zu Serien aufgebaut.

Bianca Patricia lives and works in Munich. She studied at the Academy of Fine Arts in Cologne, at the Tokyo National University of Fine Arts and Music and at the Academy of Fine Arts in Munich. Her works incorporates various media such as photography, painting and installation. The Photographs are based on conceptual approach. Her topics refer to standardised identity, tradition and sprirituality.

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The competition winner Christine Tanqueray

Christine Tanqueray (geboren 1978) lebt und arbeitet in München. Sie studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München. In ihren Arbeiten verbindet sie Performances, Installation, Literatur, eigene Texte und Theater zu kontext- und ortsbezogenen Inszenierungen.

Christine Tanqueray (born in 1978) lives and works in Munich. Christine Tanqueray studied at the Academy of Fine Arts in Munich. In her context and site specific Installations and settings she combines various media such as performances, literature, texts and theatre.

The competition winner Ervil Jovkovic

Ervil Jovkovic (geboren 1975) lebt und arbeitet in Berlin. Der Fotograf experimentiert hauptsächlich mit dem Medium Polaroid und mit abgelaufenem Filmamterial. Er überlässt damit bewusst wichtige Elemente dem Zufall und dem Unkontrollierbaren. Der interreligiöse und interkulturelle Hintergrund, aus welchem er kommt, spiegelt sich in vielen seiner Arbeiten und dem Interesse an religiösen Themen wieder.

Ervil Jovković (born in 1975) lives and works in Berlin.
The photographer is experimenting primarily with the Polaroid medium. He predominantly uses expired films for his experiments, knowingly leaving important elements open to chance and to the uncontrollable. Coming from an interreligious, cross-cultural background, Jovković is above all interested in the theme of religions, a focus which is reflected in many of his works.

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The competition winner Fiorito&Fluturel

Narcisa Fluturel and Massimo Fiorito

Massimo Fiorito (geboren 1962 in Verona, Italien) und Narcisa Fluturel (geboren 1963 in Bosca, Rumänien) leben und arbeiten in München. Seit 2004 sind sie als Künstlerpaar tätig. In inszenierten Fotografien und multimedialen Installationen folgen sie einem interdisziplinären Ansatz. Sie hinterfragen das Verhältnis des Menschen zur Wissenschaft, seine Wahrnehmung von Zeit und Raum.

Massimo Fiorito (born in 1962 in Verona, Italy) and Narcisa Fluturel (born in 1963 in Bosca, Romania) live and work in Munich. They are working together as a collaborative duo since 2004. Their photographs and multimedia installations analyse the relationship between human, science, time and space with an interdisciplinary approach.

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The competition winner Hana Kim

Hana Kim (geboren 1987 in Wonju, Südkorea) lebt und arbeitet in München und Wonju. Seit 2010 studiert sie Malerei bei Prof. Jerry Zenuik an der Akademie der Bildenen Künste in München.

Hana Kim (boren in 1978in Wonju, South Corea) lives and works in Munich and Wonju. She has been studying painting with Prof. Jerry Zenuik at the Academy of Fine Arts in Munich.

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The competition winner Maurizio L’Altrella

Maurizio L’Altrella lebt und arbeite in Sesto San Giovanni (Mailand), Italien. Mensch-Tier-Allegorien sind ein zentrales Thema seiner figurativen Malerei.

Maurizio L’Alltrella lives and works in Sesto San Giovanni (Milan) in Italy. On of the main topics of his figurative painting are human and animal allegories.

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The competition winner Sonja Toepfer 

Sonja Tpoepfer (geboren 1961) studierte Sturkturale Hermeneutik und Filmwissenschaften. Seit 2005 widmet sich die Filmkünstlerin vor allem der Videokunst, dem Videoartpodcast und Dokumentarfilm-Projekten, mit welchen sie bundesweit und international auf Ausstellungen und Festivals vetreten ist. Im Rahmen ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit Aspekten, Problematiken und Fragestellungen zur Religion und institutionalisiertem Glauben auseinander.

Sonja Toepfer (born in 1961) studied Structural Hermeneutics and Film studies. The film is mainly focused on video art, video art podcast and documentary films since 2005. Her projects and films have been shown at various national and international exhibitions and festivals. In her artistic work, she is concerned with analyzing aspects, problems and questions associated with religion and religious institutions.

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The competition winner Verena Haegler

Verena Haegler (geboren 1976) lebt und arbeitet in München. Die Fotografin studierte an der Zürcher Hochschule der Künste und setzt ihr Studium aktuell an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Karin Kneffel fort. Der Gegensatz zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit steht im Zentrum ihrer Arbeiten. Gleichzeitig erforscht sie in diesem Zusammenhang die Möglichkeit der nature morte, die sie in Editionen und Plakatserien in immer neuen Reihungen umsetzt.

Verena Haegler (born 1976) lives and works in Munich. Graduated from the Academy of Fine Arts in Zurich, she now studies at the Academy of Fine Arts in Munich with Prof. Karin Kneffel. Her works are mainly focused to the antipodes naturality and arficiality. At the same time the photographer is exploring the possibilities of nature morte by experimenting with artistic editions and poster series.

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